1977

Das neue Adoptionsgesetz tritt in Kraft.

Der SkF bietet alleinerziehenden Frauen erstmalig in Lingen die Möglichkeit an, sich wöchentlich in einer Gruppe zu treffen.

Roswitha Wilming wird als zweite Sozialarbeiterin eingestellt.

1978

Der SkF erhält einen 5-köpfigen Vorstand. Thea Böhmer und Rita Spiekenheuer kommen zum bisher dreiköpfigen Vorstand hinzu.

1979

Viel Überzeugungskraft ist nötig, um in Lingen die erste Schutzwohnung für misshandelte Frauen und ihre Kinder zu schaffen. Dies ist nach Hannover die zweite derartige Einrichtung in Niedersachsen.

1980

Schon bald reicht der Platz für die Zahl der Schutzsuchenden in der Wohnetage nicht mehr aus. Vor allem Leni Johannsen setzt sich dafür ein, dass das ganze Haus als Frauen- und Kinderschutzhaus eingerichtet wird.

1981

„Viele Dienste unter einem Dach“
Unter diesem Motto beziehen der Caritasverband, der SkM und der SkF die neuen Räumlichkeiten im „Caritashaus“ in der Bögenstrasse 12.
Im Keller des Hauses wird die Kleiderkammer eingerichtet, die durch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen geführt wird und vielen Bedürftigen materielle Hilfe anbietet.

Im gleichen Jahr feiert Lisa Westerbarkey ihr 20jähriges Dienstjubiläum im SkF und Pfarrer H.-J. Leigers wird neuer geistlicher Beirat.


Ein Konzept für Schuldnerberatung wird entwickelt.

1982

Dem Tätigkeitsbericht ist zu entnehmen: zwei Sozialarbeiterinnen, eine Büroangestellte, 30 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen leisten 594 Personen Hilfe, unter ihnen 278 Kinder und Jugendliche.

1984

Rita Spiekenheuer intensiviert die Fortbildung der ehrenamtlich Tätigen und richtet „Fallgruppenarbeit“ ein.

Im Jahr 1984 übergibt Franzis Roth den 1. Vorsitz an Maria Regenbrecht. Der Vorstand setzt sich nun aus folgenden Frauen zusammen:

1985

Der Fachberich Sozialpädagogische Familienhilfe wird neu gegründet und stellt ein weiteres Hilfsangebot für Familien in Notlagen dar.

1986

Nach 25jähriger Tätigkeit wird Lisa Westerbarkey verabschiedet.

Mechthild Weiß übernimmt nun die Leitung der Dienststelle als hauptamtliche Mitarbeiterin, nachdem sie zuvor 14 Jahre als ehrenamtliche Mitarbeiterin tätig war.

1987

Rita Spiekenheuer verlässt Lingen und Waltraud Muke wird für sie in den Vorstand gewählt.

1989

Ein neuer Vorstand wird gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen:

1990

Der SkF Lingen feiertim Ludwig-Windhorst-Haus das 90-jährige Bestehen des SkF auf Bundesebene und das 10-jährige Bestehen des Frauen- und Kinderschutzhauses.

1991

In diesem Jahr wird dem SkF die staatliche Anerkennung für die „Schuldnerberatung“ ausgesprochen.

1992

Der SkF erhält die Anerkennung als Betreuungsverein nach dem in Kraft getretenen neuen „Betreuungsgesetz“.

Martha Krümpel verstirbt nach schwerer Krankheit.

Im Februar lädt Stadtdirektor Heiner Pott den SkF zu einem Gespräch ins Rathaus ein. Im Beisein von Herrn Grafmann, dem Vorsitzenden des Rotarier-Clubs, wird dem SkF die Trägerschaft für ein 9-Familienwohnhaus angeboten, das die Rotarier mit einer Spende von DM 100.000,00 unterstützen.

1993

Bei der Mitgliederversammlung gibt es einen Wechsel bei den Vorstandsmitgliedern: Maria Hofschröer und Renate Zellner werden neu in den Vorstand gewählt, Dorothea Gepp und Maria Kerzel scheiden aus.

1996

Zu den bisherigen Tätigkeitsfeldern kommt die Wohnanlage für alleinerziehende Mütter und alleinstehende Frauen hinzu.


Im Rahmen der allgemeinen Maßnahmen zur Kostensenkung muss auch der Sozialdienst katholischer Frauen Möglichkeiten finden, die laufenden Kosten zu senken und trotzdem die Qualität der Angebote zu erhalten.
So können viele ehrenamtliche Frauen gefunden werden, die im Frauen- und Kinderschutzhaus die Rundumbetreuung durch die telefonische Rufbereitschaft sicherstellen.

1998

Nach langer schwerer Krankheit stirbt Mechthild Weiß am 01.11., der SkF verliert mit ihr eine geschätzte Mitarbeiterin.

1999

Während der schweren Krankheit von Mechthild Weiß wurde Frau Dierig-Rust aus Osnabrück mit den Leitungsaufgaben des Vereins betraut. Nach 4-jähriger Tätigkeit übernimmt nun Marita Theilen aus Lingen, die seit 1981 teils ehrenamtlich, teils hauptamtlich im Verein tätig war, dieses Amt.

Am 9. September gründen die Sozialdienste kath. Frauen der Diözese Osnabrück den Diözesanverein. Auf der Gründungsversammlung wird Helga Tillar, Mitglied des Vorstandes Lingen, zur ersten Vorsitzenden gewählt.

Im August wird Maria Regenbrecht mit der Agnes-Neuhaus-Medaille geehrt. Gleichzeitig wird Pfarrer H.-J. Leigers verabschiedet. Wenige Wochen später stirbt Maria Regenrecht.

2000

Mit Jahresende beschließen die kath. Bischöfe Deutschlands den Ausstieg aus der gesetzlichen Schwangerschaftskonfliktberatung. Der SkF Lingen muß sein Angebot den Vorschriften der Bischofskonferenz anpassen.

2001

Im diesem Jahr unterhält der SkF acht Fachbereiche, führt eine Kleiderkammer und bietet Gruppenarbeit an. Diese Aufgaben erfüllen 29 hauptamtliche und 60 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen

Der SkF Lingen e.V. feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Vereinsjubiläum.