1952

Frau Tölle verläßt den Fürsorgeverein. Als Nachfolgerinnen bzw. Praktikantinnen arbeiten Traute und Rose Ringenberg, Frau Richter, Frau Strunz, Frau Höfker und Rita Possel.

1953

Die Vorsitzende des Katholischen Fürsorgeverein Lingen, Agnes Genius, wird Mitglied des Zentralrates auf Bundesebene.

1956

Als erste Frau wird Martha Krümpel Mitglied im Stadtrat: sie arbeitet im Fürsorge- und Wohnungsausschuss mit.

1957

Das neue Büro im Jugendheim der St. Bonifatius – Kirche wird bezogen.

1958

Herr Pfarrer Altmeppen wird geistlicher Beirat des kath. Fürsorgevereins.

1959

Der Jahresbericht zählt auf, dass in diesem Jahr 413 „Schützlingen“ Hilfe geboten wurde.

1961

Nach langer Diskussion tritt das Bundessozialhilfegesetz (BSHG) in Kraft. Es wird bestimmt von der Vorstellung, dass der Hilfsbedürftige Partner ist und nicht bevormundet werden soll. Insofern wirkt der Name „Fürsorgeverein“ überholt. Die Mitarbeiterinnen sollen ihre Arbeit als Sozialdienst und weniger als Fürsorge verstehen.

Die Sozialarbeiterin Frau Lisa Westerbarkey tritt ihren Dienst im Fürsorgeverein an.

1966

In den Vorstandswahlen wird der Vorstand in seinem Amt bestätigt.

Ein VW Käfer wird in Dienst genommen.

Im Jahr des 40jährigen Jubiläums sind zwei hauptamtliche und 13 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen im Fürsorgeverein tätig.

1968

Der Verein trägt nun den Namen Sozialdienst katholischer Frauen (SkF).

1971

Nach 21 Jahren Vorstandstätigkeit übergibt Agnes Genius ihr Amt an Franzis Roth.

1972

Frau Heyen wird als erste Bürokraft angestellt.

1973

Gründung des Bischofsfonds: damit bietet Bischof Averkamp (Osnabrück) schwangeren Frauen in Konfliktsituationen unbürokratische finanzielle Hilfe an.

Ein Vorstandswechsel findet statt:

1974

Im Mai übernimmt Leni Johannsen ehrenamtlich die Buchführung des SkF; täglich kommt sie für zwei bis drei Stunden ins Büro.

Die Frauenabteilung der Strafanstalt Lingen wird aufgelöst. Somit entfällt der Besuchsdienst für inhaftierte Frauen durch die Mitarbeiterinnen des SkF.

1976

Nach den langen und schwierigen Diskussionen in allen gesellschaftlichen Bereichen und den Verhandlungen um den „§ 218“ erhält der Sozialdienst katholischer Frauen Lingen für den Fachdienst „Schwangerenberatung“ die staatliche und kirchliche Anerkennung als „Katholische Beratungsstelle für werdende Mütter in Konfliktsituationen“.

In diesem Jahr kann der Sozialdienst katholischer Frauen Lingen e.V. sein 50jähriges Bestehen feiern.

Leni Johannsen übernimmt den Vorsitz des Sozialausschusses im Stadtrat. Zudem führt sie ab diesem Jahr zusätzlich Entschuldungen für kinderreiche Familien und alleinerziehende Frauen durch.

Der Umzug in das Büro Burgstr. 21 A findet am 01.08. statt.